25. Oktober 2025

Wie aus einem technischen Betriebsgebäude ein identitätsstiftende Wandgestaltung im öffentlichen Raum wurde.

Lesezeit 2 Min

ALLENSBACH hat’s.

Die Gestaltung des neuen Betriebsgebäudes an der B33 war weit mehr als eine klassische Fassadenbemalung. Gemeinsam mit der Gemeinde Allensbach entstand ein Projekt an der Schnittstelle von Markenkommunikation, Ortsidentität und öffentlichem Raum.

Täglich passieren tausende Menschen die B33 entlang. Was bisher vor allem als technisches Infrastrukturgebäude wahrgenommen wurde, sollte zu einem positiven visuellen Ankunftsmoment werden – zu einem Ort, der die Besonderheiten Allensbachs sichtbar macht und den Charakter der Gemeinde auf zeitgemäße Weise kommuniziert.

Im Zentrum des Projekts stand daher nicht die Frage, wie eine Wand gestaltet werden kann, sondern welche Geschichte Allensbach über sich selbst erzählen möchte.

Lesezeit 2 Min

#ALLENSBACH hat’s.

Wie aus einem technischen Betriebsgebäude ein identitätsstiftender Markenbotschafter im öffentlichen Raum wurde.

Die Gestaltung des neuen Betriebsgebäudes an der B33 war weit mehr als eine klassische Fassadenbemalung. Gemeinsam mit der Gemeinde Allensbach entstand ein Projekt an der Schnittstelle von Markenkommunikation, Ortsidentität und öffentlichem Raum.

Täglich passieren tausende Menschen die Ortseinfahrt. Was bisher vor allem als technisches Infrastrukturgebäude wahrgenommen wurde, sollte zu einem positiven visuellen Ankunftsmoment werden – zu einem Ort, der die Besonderheiten Allensbachs sichtbar macht und den Charakter der Gemeinde auf zeitgemäße Weise kommuniziert.

Im Zentrum des Projekts stand daher nicht die Frage, wie eine Wand gestaltet werden kann, sondern welche Geschichte Allensbach über sich selbst erzählen möchte.

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Von der Wandgestaltung zur Marke im Raum

Ausgangspunkt war die Überlegung, wie sich die vielfältigen Qualitäten Allensbachs in einer einzigen, weithin sichtbaren Gestaltung bündeln lassen.

Im Rahmen verschiedener Abstimmungen mit Gemeinde, Verwaltung und Projektbeteiligten entstand die Leitidee „ALLENSBACH hat’s“.

Der Satz funktioniert bewusst doppeldeutig: Er ist selbstbewusst, sympathisch und offen zugleich. Vor allem aber schafft er einen kommunikativen Rahmen, um die unterschiedlichen Facetten der Gemeinde sichtbar zu machen.

Die Gestaltung wurde damit zu einer Form räumlicher Markenkommunikation. Nicht als Werbefläche, sondern als identitätsstiftendes Statement im öffentlichen Raum.




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Eine visuelle Liebeserklärung an Allensbach

Die einzelnen Buchstaben des Schriftzugs wurden zu Bildräumen, die unterschiedliche Aspekte der Gemeinde aufnehmen.

Natur, Freizeit, Vereinsleben, Landschaft, Kultur und touristische Besonderheiten verschmelzen zu einer erzählerischen Gesamtkomposition. Jeder Buchstabe eröffnet einen eigenen Mikrokosmos, gleichzeitig entsteht aus der Summe aller Szenen ein zusammenhängendes Gesamtbild.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Auswahl der Motive. Die dargestellten Orte und Themen wurden nicht zufällig gewählt, sondern gezielt kuratiert, um ein möglichst authentisches und ausgewogenes Bild der Gemeinde zu vermitteln.

Die Marienschlucht, der Bodensee, Freizeitangebote, Vereinsleben und weitere identitätsprägende Elemente wurden so integriert, dass sie sowohl für Einheimische als auch für Besucherinnen und Besucher nachvollziehbar bleiben.




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„Glanzmeister war für mich nie nur ein Spitzname – es ist das Versprechen, dass jedes Auto bei mir besser rausgeht, als es reingekommen ist. Das die passende Domain dazu noch frei war, war umso wertvoller.“

Bürgermeister Stefan Friedrich




Orientierung durch Wiedererkennbarkeit

Gestalterisch orientiert sich die Arbeit an der Idee klassischer „Greetings Cards“ und touristischer Postkartenmotive, interpretiert diese jedoch zeitgemäß neu.

Der großformatige Schriftzug schafft bereits aus großer Entfernung Orientierung und Wiedererkennbarkeit. Die integrierten Bildwelten erschließen sich dagegen erst auf den zweiten Blick und laden dazu ein, die Gestaltung näher zu betrachten.

Dadurch entsteht eine Mehrschichtigkeit, die sowohl im Vorbeifahren als auch bei direkter Begegnung funktioniert.

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Kommunikation im Maßstab 1:1

Anders als klassische Kommunikationsmittel lässt sich ein Gebäude nicht wegklicken, überblättern oder ausblenden.

Gerade deshalb bietet der öffentliche Raum die Chance, Marken, Orte und Identitäten dauerhaft sichtbar zu machen.

Die Fassadengestaltung des Betriebsgebäudes zeigt exemplarisch, wie öffentliche Infrastruktur zu einem aktiven Bestandteil der Ortskommunikation werden kann. Aus einem funktionalen Zweckbau wurde ein identitätsstiftender Orientierungspunkt, der den Ort auf sympathische Weise repräsentiert.

Das Projekt „ALLENSBACH hat’s“ versteht sich deshalb nicht nur als Kunstwerk, sondern als Beispiel dafür, wie Marke im Raum wirken kann: sichtbar, dauerhaft und unmittelbar erlebbar.

Potraitfoto von Emin Hasirci in seinem Studio


Emin Hasirci, Creative Director & Markenexperte